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Geschichte

 

Das Gebäude, in dem sich das Museum für Sport und http://almansouria.org/real-viagra-online Tourismus in Karpacz (Krumhübel) befindet, wurde auf gemeinsame Initiative der Einwohner, die sich freiwillig an dem Bau selbst beteiligten, in den Jahren 1932-1936 erbaut. Das Grundstück, das schon lange zuvor für den Bau eines Museums bestimmt war, wurde von der Gemeinde übergeben. Die lokale Gemeinschaft war stolz darauf, sich ihrer langen Geschichte und almansouria.org ihrer Errungenschaften vor einem breiten Publikum, nicht nur aus najpiekniejsza.pl Niederschlesien, sondern auch aus anderen Regionen Europas rühmen zu können.

Das war ein so genanntes Regionalmuseum. In seiner Funktion und Bestimmung ähnelte es vielen Museen solcher Art, die damals in reicheren Städten in Niederschlesien errichtet wurden. Die Ausstellungen thematisierten die Region und konzentrierten sich vor allem auf dieses Gebiet. Nach dem 2. Weltkrieg wurde dieses Museum für Besucher zugänglich gemacht.

Aus dem Reiseführer von Józef Sykulski
„Karpacz, Bierutowice, Świątynia Wang, Śnieżka“ 1946
Satz beim Autor: Jelenia góra, ul. Urocza 7

Das Regionalmuseum befindet sich neben einer Volkschule in einem Gebäude, das speziell zu diesem Zweck gebaut wurde. Die Sammelstücke präsentiert man im Erdgeschoß, den 1. Stock bewohnt der Museumsdiener. Das Museum setzt sich aus zwei kleinen und einer größeren Stube zusammen, längst des Hauses führt ein Flur. Die erste Stube stellt eine schlesische Hütte mit komplexer Ausstattung dar. Solche Hütten hat man auf diesem Gebiet vor hundert Jahren gebaut. Zu den interessantesten Exponaten gehören: ein riesengroßes Butterfass und ein im Zentralpolen unbekannter Typ vom Kein, den man zur Beleuchtung der Stube verwendete. Hier gibt es auch Bücher in deutscher Sprache aus dem 18. und 19. Jh. (alte Bibeln, Gebetbücher und regionale Liederbücher). Bemerkenswert ist das Werk „Colloquia oder Tischreden” (1568) von Luther. In der zweiten Stube sind zu sehen: Zeichnungen von Gebirgspflanzen, Steine aus Riesengebirge und http://heroncityvalencia.com/viagra-online-sales drei Holzfiguren: Rübezahl, eine Frau beim Kräutersammeln, und eine Frau beim Goldwaschen.


In der dritten Stube befinden sich verschiedene Arten von Skiern und Schlitten, ferner auch ein Gipsmodell vom Riesengebirge. Außerdem kann man hier folgende Gegenstände bewundern: verschiedene Frauenhauben, ein Hochzeitsbett sowie – ähnlich wie in anderen Stuben - Töpfe, Geschirr, Teller usw. von damals. Im Flur wurde eine Laborantenstube mit viagra on-line kompletter damaligen Ausstattung errichtet - es ist ein Labor und ein Lager zugleich. Auch in diesem Flur gibt es einen echten Hingucker - einen Hut. Solche Hüte trugen Laboranten auf the best site cialis usa Jahrmärkten, wo sie ihre Heilmittel verkauften. Im Glasbehälter sieht man Alraunwurzeln, die einer menschlicher Gestallt ähneln. Nach dem Volksglauben sollten die Wurzeln der Alraunen ihrem Besitzer zu Reichtum und Glück verhelfen. (Roman „Alraune“ von H.H. Ewers). Der Besuch ist empfehlenswert. Es lohnt sich wirklich!


Nach kurzer Zeit hat man das Museum leider geschlossen. Die Exponate wurden an andere Museen in Polen verteilt. Das Gebäude bestimmte man für Wohnzwecke.

Die Einwohner von Karpacz versuchten viele Jahre lang, das Museum wieder zu eröffnen. In der damaligen Regionalpresse stieß man immer wieder auf Artikel, die dieses Thema berührten. Unter anderen im regionalen Wochenblatt „Nowiny Jeleniogórskie” von 1959 erschienen zwei Artikel: „Streit um Alraunwurzel“ (Nr. 5/45) und „Wann wird das Museum in Karpacz wieder öffnen?“ ( Nr. 30/70).

Im ersten Artikel stand:
„Exponate, die meist von slawischen Vergangenheit der Sudeten zeugen, sind verschwunden… Der Grund? – Angeblich derer für polnische Kultur fremder Charakter. Ich schreibe „angeblich”, denn der www.historicebenezer.org Meinung der Direktion des Schlesischen Museums in Wroclaw entgegen, stellt sich die ganze Angelegenheit etwas anders dar. Die Ausstellungsstücke aus Karpacz wurden nicht, wie man erwarten könnte, als veraltet verworfen, sondern werden heutzutage erfolgreich in Museen in Jelenia Góra, in Kamienna Góra, Museum für Sport in Warszawa und merkwürdigerweise auch im Schlesischen Museum in Wrocław präsentiert. Es geht dabei nicht um Ehrgeizbefriedigung irgendwelcher Menschen, es handelt sich um eine weit ernsthaftere Sache und zwar darum, vielen Tausenden von Menschen die Geschichte von Sudeten bekannt zu machen. Die Exponate sprachen für sich selbst. Die in der lausitzer Hütte gesammelten Trachten bildeten ein unbestreitbarer Beweis für Beziehungen zu anderen slawischen Nachbarnländern, zu Großpolen und zu Lausitz. Frauenhauben zum Beispiel sind fast mit denen identisch, die bis heute in Schlesien bekannt sind. Dasselbe lässt sich im Bezug auf Haushaltsgeräte und Keramik feststellen. In diesem Museum existierte auch die einzigartige Abteilung, die den Kräutersammlern und der Laborantenarbeit gewidmet wurde.“

Ausgerechnet hier, mittendrin von Glasbehältern, Salben und Kräutern herrschte jene wunderbare Alraunenwurzel. Spuren einer wirklichen und unbestreitbaren Geschichte von Karpacz – damals Płonica, die ins 15. Jahrhundert zurückreichen sind von hier verschwunden. Schade eigentlich. Ganz zu schweigen von den Zeiten, in denen sich Bewohner dieser Gegend mit Hirtenleben, Holzfällerei, Ausbrennen der Kohle beschäftigten. Jene 200 Jahre lang praktizierte Tätigkeiten von Kräutersammlern und Laboranten, die Heilmittel gegen sämtliche möglichen Krankheiten herstellten – haben das Bild dieser Gegend geprägt.

Maßnahmen zur erneuten Eröffnung des Museums in Karpacz wurden im Jahre 1971 ergriffen.
Die Eröffnung des Museums für Sport und Tourismus der Riesengebirgsregion als Zweigniederlassung des Museums für Sport und Tourismus in Warszawa fand am 3. September 1974 statt.

Seit dem 1. Januar 2003 funktioniert das Museum für Sport und Tourismus in Karpacz als eine selbstständige kulturelle Einrichtung der Selbstverwaltung der click now price cialis Woiwodschaft Niederschlesien.