PolskiEnglish Deutsch

Wystawa stała

Genese und Entwicklung der Touristik in Riesengebirge

Kultstätte
Für die Einwohner von Böhmen und Schlesien waren die ältesten slawischen Straßen lediglich schmale Pfade, die durch das Riesengebirge führten. Bereits in vorgeschichtlichen Zeiten führten diese Pfade an Plätze, die mit der Verehrung des http://gb2gm.org/brand-viagra Wassers verbunden sind. Diese Kultstätte waren:
die Elbquelle unterhalb der Schneekoppe und Veichenspitze
die „Heilige Quelle“ an den Hängen des Kräberbergs
Das Riesengebirge – die Elbquelle, am Anfang des 20. Jahrhunderts die Elbquelle
Wappen der Städte, die am Flussufer der Elbe liegen
die St. Anna Kapelle am Berghang Kräberbergs zu Beginn des 20. Jahrhunderts
die St. Anna Kapelle mit der “guten Quelle“ in Seidorf
Die ältesten Straßen
Bereits im Mittelalter gab es zwei wichtige Verkehrswege, die durch das Riesengebirge führten:
die schlesische Landstraße: sie führte von Hostinny über die Elbquelle und den Riesengebirgskamm auf die schlesische Seite nach Hirschberg und Schmiedeberg die böhmische Landstraße: von Wleń über Kamienica (die Umgebung des heutigen Szklarska Poreba) und den Riesengebirgskamm auf die böhmische Seite und cialis price in das böhmische Flachland hinein.
Das später aufgebaute touristische Verkehrswegenetz im Riesengebirge basiert auf diesen zwei Verkehrswegen, die von Schlesien nach Böhmen führten.

Bolesław III Krzywousty (Herzog von Polen 1102 bis 1138) „erkämpfte“ sich zusammen mit seiner Armee im Jahre 1100 einen Weg durch das Riesengebirge. „Er markierte einen neuen Weg nach Böhmen…unerforscht, durch eine schreckliche Gegend…“
Gaul Anonim, 1113
Ein Auszug aus der ältesten Riesengebirgskarte von Szymon Huttel aus dem 16.
Jahrhundert.

Die Wallonen
Traditionsgemäß begannen bereits in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts die Schatzsucher die Region des Riesen- und Isergebirges zu durchkämmen. Sie wurden aufgrund ihrer romanischen Herkunft Wallonen genannt und kamen aus östlicher und westlicher Richtung nach Schlesien.
Wirtschaftliche Aktivitäten
Die wirtschaftlichen Aktivitäten der Menschen trugen zu einer besseren Erschließung des Gebirges bei. Die Wallonen (hauptsächlich Bergarbeiter) wurden dabei bald von Holzfällern, Hüttenarbeitern und Naturheilkundigen „unterstützt“.
Die Legende des Berggeistes
Die Legende eines Berggeistes, manchmal Herr Johann, Herr der Berge oder Rübezahl genannt wird seit langer Zeit von Bewohnern des Riesengebirges erzählt. Die Legende von Rübezahl, die die Unbeständigkeit und Kraft der Naturgewalten im Riesengebirge darstellt ist schon immer eine große Touristenattraktion gewesen.
Polen im Riesengebirge
Ryszard Kincel, Autor einer polnischen Monografie über Wandern im Riesengebirge schrieb in seinem Buch „Sarmaci na Śnieżce“:
„Wenn Polen, die hauptsächlich aus dem Flachland Polens, Masowien und Litauen kommen, das Riesengebirge erreichen, entdecken sie etwas völlig unbekanntes, bemerken es, …dass sie die Liebe des Riesengebirges kennen lernen.“
Aussagen über Aufenthalte von Touristen in dieser Zeit stammen von Einträgen aus Gästebüchern, die in den Bauden des Riesengebirges auslagen. Viele dieser Eindrücke sind poetischer Natur und ihr Inhalt drückt tiefe patriotische Gefühle aus.
Im 18. und 19. Jahrhundert durchstreiften viele hervorragende Polen das Riesengebirge, eingeschlossen: Adam Czartoryski, Izabela Czartoryska, Fryderyk Skarbek, Jan Olrych – Staniecki, Edward Dembowski, Józef Wybicki, Franciszek Dzierżykraj – Morawski, Bogusz Zygmunt Stęczyński.
In der Vitrine liegt ein Gipfelbuch der Schneekoppe mit polnischen Einträgen aus den Jahren 1800 bis 1806 aus.
Geschichte der Schutzhütten
Die erste Holzhütte auf http://obriend.info/wordpress/viagra-canadian der schlesischen Seite des Scheekoppengipfels wurde 1850 für 200 Taler vom Gastwirt Fryderyk Sommer aus Cieplice erbaut, welcher zuvor der letzte Pächter der Kapelle mit Übernachtungmöglichkeit auf der Schneekoppe war. Die Holzhütte brannte am 22.10.1857 nieder. Obwohl sie schnell wieder aufgebaut wurde, brannte sie im April 1862 erneut ab. Der Grund dafür ist unbekannt, möglicherweise fing das Gebäude aufgrund eines Blitzes Feuer oder es wurde angesteckt. Die Hütte muss jedoch viel Gewinn eingebracht haben, denn der unglückliche Eigentümer baute noch im selben Jahr die dritte Unterkunft. Diese letzte Hütte blieb die längste Zeit bestehen. Sie war gut ausgestattet und almansouria.org nach dem II. Weltkrieg befand sich eine Touristenunterkunft in der Hütte.
Der Wettbewerb auf der Schneekoppe wurde stärker als 1868 der Eigentümer der nahe gelegenen Grenzbaude auf der tschechischen Seite des Schneekoppenkipfels eine andere Hütte bauen ließ. F. Sommer gewann jedoch den Konkurrenzkampf und übernahm 1870 die tschechische Baude. Von 1875 bis zum II. Weltkrieg waren beide Bauden im Besitz der Familie Pohl. Ein Zitat aus einem Reiseführer Anfang des 20. Jahrhunderts: „Pohl ist zwar ein Untertan und Angestellter, aber dennoch ist er Alleinherrscher auf der Schneekoppe.“ Er hat in seinen Unterkünften im Jahre 1872 ein deutsches und österreichisch-ungarisches Postamt eingeführt. 1873 wurde der erste Brief von der Schneekoppe abgeschickt, welcher gleichzeitig einer der ältesten der Welt ist.
In den 60er und 70er Jahren des 20. Jahrhunderts wurden eine neue Wetterstation und ein neues Restaurantgebäude (fliegende Untertassen genannt) auf dem Platz der zuvor abgerissen Baude auf der schlesischen Seite erbaut.
 
Kräutersammler

Seit jeher suchten die Menschen nach wirksamen Methoden der Heilung von Wunden, Krankheiten und Wiederherstellung der Gesundheit. Von Natur umgeben, griffen sie nach bekannten Pflanzen, um aus diesen geheime Kräfte herauszuholen. Zu den populärsten Methoden der Heilung von z.B. Fieber und gb2gm.org Gelenkschmerzen gehörte die Behandlung mit Weiderinde; mit Harz bekämpfte man schmerzhafte Muskelkrämpfe und mit Thymian - Husten oder andere Infektionen. Es herrschte allgemeine Überzeugung, dass Pflanzen geheime Kräfte besitzen, die in sich sowohl Gesundheit als auch Tod verbergen. Die Anwendung einer Heilsubstanz in Überdosis könnte einen tödlichen Ausgang haben.

Man wusste die einzigartige Wirkung der Wurzeln der Alraunen (Mandragora officinarum) zu schätzen. Die Wurzeln sollten beim Ausreißen aus der Erde ein vom Schmerz ergriffenes Gestöhn von sich geben. Die Wurzeln der Alraunen – die zur Herstellung von Analgetika (Arzneimittel gegen Schmerzen) verwendet wurden - fleischige, dicke Pfahlwurzeln, die oftmals gegabelt sind, und dadurch nicht selten einer menschlichen Gestalt ähneln, waren im Mittelalter ein mächtiges Mittel der Zauberei. Um die Alraunwurzel ranken sich zahlreiche Legenden.

Seit Jahrtausenden suchte man erfolglos nach dem philosophischen Stein, der als Inbegriff des viagra cialis levitra Lebenselixiers fungierte. Das Lebenselixier sollte unseren Körper von Krankheiten befreien, das Leben verlängern oder älteren Menschen als Verjüngungsmittel verabreicht werden.

Im Laufe der Zeit und mit Erforschung der Pflanzenwelt sonderte sich eine Gruppe von Menschen ab, die auf Grund des Wissens über die Wirkung von Heilmitteln begann, die ersten Heilpräparate (Phytopräparate) herzustellen.

Auch im Riesengebirge ging man seit Langem der Tätigkeit als Kräutersammler nach. Man sammelte Wurzeln und Heilpflanzen. Mit der Zeit waren Kräutersammler den lokalen Apothekern sehr hilfreich. Volkskräutersammler – Volksalchimisten, auch Laboranten genannt, entwickelten ihre Tätigkeit im 17. und 18. Jh. insbesondere in Karpacz (Krummhübel), wo eine Zunft zur Wahrung gemeinsamer Interessen gegründet wurde. Zur Zeit des größten Aufschwungs der Zunft fanden dort sogar 28 Meister der Heilpflanzkunde eine Beschäftigung. Um die Meister scharten sich Gesellen, Schüler, Kräutersammler, Laboranten und Verkäufer. Die Letzteren verkauften Heilmittel gegen Beschwerden und Krankheiten auf women cialis'>women cialis allen Märkten und Jahrmärkten Schlesiens und http://www.johnandpetes.com/buy-real-viagra-online sogar weit über die Grenzen hinaus. Sie wurden auch in Prag, Krakau, Wien, Moskau und London gesichtet.

Fast zwei Jahrhunderte lang lebte und entwickelte sich Karpacz (Krummhübel) dank der Zunft. Im Grunde genommen hatte die Zunft mit Kurpfuscherei und Scharlatanerie nichts zu tun. Die Herstellung von Heilmitteln unterlag nämlich einer amtlichen Kontrolle durch Mediziner und jede geltende Rezeptur musste mit größter Sorgfalt und Genauigkeit befolgt und eingehalten werden. In der Ausstellung werden beispielhafte Pflanzen präsentiert, die von Kräutersammlern im Riesengebirge gesammelt wurden; der alte Beuchkessel, in dem den Heilpflanzen magische Kräfte verliehen wurden; in dem Schaukasten daneben – originelle Verpackungen für Heilmittel. An der Wand hängt ein Flachrelief aus dem Jahre 1930 aus der Schnitzerschule in Bad Warmbrunn (Cieplice Zdrój), das folgende Motive aus dem Leben der Kräutersammler darstellt: Gewinnung sowie Verarbeitung von Heilpflanzen, und auch den Schutzheiligen der Zunft – den Rübezahl. Früher stand dieses Flachrelief in Krummhübel am damaligen Bahnhof.

 
Mitte des 19. Jhs. infolge amtlicher Verordnungen (Einschränkungen hinsichtlich der Menge der hergestellten Heilmittel, Verbot des Hausierhandels, Schrumpfen von Absatzmärkten und Verminderung der Anzahl der aufgenommenen Zunftmitglieder, bedeutende Entwicklung der Pharmaindustrie in Bezug auf Anwendung der Synthese von zahlreichen chemischen Verbindungen, derer Zusammensetzung pflanzlichen Rohstoffen ähnelte – die oft bessere therapeutische Eigenschaften hatten) kam es langsam zu dem Untergang der Zunft. Die letzten Vertreter der Zunft wurden auch als orts- und sachkundige Personen auf dem Fachgebiet Gebirge als Fremdenführer tätig.

In der Ausstellung wird auch eine Skulptur – ein Triptik präsentiert. Dieses Triptik entstand in den 30er Jahren des 20. Jhs. in der Schnitzerschule in Bad Warmbrunn (Cieplice Zdrój) und stellt drei Szenen aus dem Leben der Laboranten dar: das Sammeln von Heilpflanzen im Gebirge, die Verarbeitung der Heilpflanzen in der Stube, sowie den Beschützer - den Berggeist der Zunft – Karkonosz. Unten im Schaukasten: Glas mit Wurzeln der Alraunen - in der Wirklichkeit sind es Wurzeln von Knoblauch, der im Riesengebirge an den Bergseen Kleiner Teich und http://gb2gm.org/cialis-usa Großer Teich wächst und an Touristen als Andenken – Amulett schon zu Beginn des 18. Jahrhunderts verkauft wurde. Darunter auch: kleine Flakons, Schachteln, Kästchen, Klappmesser, Flaschen, Mörser, Otter, Korb für Heilpflanzen und Beuchkessel sowie ein Archivfoto des generic cialis online letzten Labormeisters aus Krummhübel -Ernst August Zölfel.

Panorama, Wasserfälle und Schlösser

Die Bergwanderer bewunderten im Riesengebirge die außerordentliche Schönheit der Landschaft, die sich von Gipfeln aus erstreckte. In der Ausstellung wurden folgende Reproduktionen präsentiert: Riesengebirge, Kleiner Teich, Panorama von Kupferberg, Blick auf Erdmannsdorf, sowie auf Wasserfälle: Kochelfall, Zackelfall, Hainfall.
Folgende Schlösser boten für Bergwanderer eine touristische Attraktion: Schlösser in Erdmannsdorf, Fischbach, Lomnitz, Bad Warmbrunn und Arnsdorf.
Baudengeschichte

Die erste hölzerne Herberge auf der Schneekoppe auf schlesischer Seite ist im Jahre 1850 gegen den Betrag von 2000 Talern durch den Gastwirt Fryderyk Sommer aus Warmbrunn erbaut worden. F. Sommer war der letzte Pächter der Herbergskappelle. Am 22. Oktober 1857 brannte die Herberge völlig ab, wurde jedoch relativ schnell aufgebaut. Jedoch im April 1862 zerstörte wieder ein Brand die Herberge. Die Brandursachen blieben nicht geklärt. Bis heute geht man den mutmaßlichen Ursachen nach, war es ein Blitzschlag oder eine Brandstiftung. Die Herberge erbrachte aber hohe Einkünfte, so dass der Pechbesitzer noch im selben Jahr ein drittes Gebäude erbaut hat. Dieses gut gepflegte Gebäude mit guter Ausstattung blieb am längsten erhalten. In dem Gebäude funktionierte nach dem 2. Weltkrieg eine polnische Touristenherberge.
Als 1868 auf böhmischer Seite der Schneekoppe eine Baude durch einen böhmischen Gastwirt namens Blaške erbaut worden war, stieg das Niveau der erbrachten Dienstleistungen. In diesem Wettbewerb zieht Blaške den Kürzeren. 1870 kauft und übernimmt F. Sommer seine Baude. Seit 1875 bis zum 2. Weltkrieg gehörten die beiden Bauden der Familie Pohl an. Zu Beginn des 20. Jhs. schrieb man in Reiseführern: „Pohl ist zwar Untertan und Beamter von zwei Kaisern, auf der Schneekoppe ist er aber ein Alleinherrscher“. In den Herbergen betrieb er Postagenturen: eine deutsche, gegründet im Jahre 1872 und eine österreichisch-ungarische. 1873 schickte man von Schneekoppe die erste Postkarte ab, eine der ältesten in der Welt.
In den 60er und 70er Jahren des 20 Jhs. erbaute man auf levitra schlesischer Seite auf der Stelle, wo früher die Herberge stand, eine Wetterstation – Meteorologisches Hochgebirgsobservatorium und ein Restaurant, das im Volksmund „Fliegende Untertassen“ genannt wird. Der Name wurde der Form des Gebäudes entnommen. Das Gebäude erinnert nämlich an übereinander geordnete Untertassen.
Schloss Kynast

Im Museum stellt man zur Schau eine Rekonstruktion des www.convoidesign.com Piasten-Schlosses Kynast zu seinen besten Zeiten (1. Hälfte des 17. Jhs.), das dank seiner herrlichen Lage eine wichtige Rolle bei der Entwicklung des Tourismus in dieser Region spielte. Über dem Entwurf hängt ein Photogramm des Schlosses, das zu den wichtigsten touristischen Attraktionen in dieser Region zählt.
Kirche Wang
Die Kirche Wang befindet sich an der Hauptstraße, die zur Schneekoppe führt auf eine Höhe von 885 m ü. M. Aufgrund ihres Ursprungs und der Architektur ist sie eine große Touristenattraktion in Karpacz Górny, welche von vielen Touristen besucht wird.
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts bekam J.K. Dahl (ein Maler aus Norwegen, der zu dieser Zeit in Dresden lebte) Interesse an der alten Kirche, die am Wang See in Südnorwegen in der Provinz Valdres stand. Dank eines glücklichen Zufalls kaufte er die Kirche für 120 Taler für die Museumssammlung des zur damaligen Zeit herrschenden König Fryderyk Wilhelm IV. Nachdem eine genaue Bestandaufnahme vorgenommen wurde, wurde die kleine Kirche im Sommer 1841 zum Lagerhaus des Berliner Museums transportiert und wieder zusammengebaut. Wenn nicht ein anderer glücklicher Zufall geschehen wäre, wäre die Kirche noch lange in diesem Raum geblieben ehe sie wieder das Tageslicht erblickt hätte. Der lokale Philanthrop Fryderyk von Reden (Großgrundbesitzer in Buchwald) überredete den König, die Kirche in Karpacz Górny wieder aufzubauen. Das Land, wo die Kirche erbaut werden sollte, wurde von dem Grundbesitzer Graf Leopold Schaffgotsch 1842 an die Hochlandgemeinschaft gespendet. Heute grenzt das Gebiet an den Nationalpark Riesengebirge. Die Gesamtkosten für den Wiederaufbau der Kirche und den Bau eines neuen Chorraums betrugen über 80.000 Mark, ohne den Kosten für den Kauf der Kirche und der Transport von Norwegen nach Berlin.
Das Einweihungsfest der Kirche fand am 28.07.1844 statt. Heute gehört die Kirche Wang zur evangelisch- augsburgschen Kirche Polens. Gottesdienste werden jeden Sonntag abgehalten.
 
Riesengebirgs-Verein (1880 – 1945)

Besondere Verdienste um die Tourismusentwicklung im Riesengebirge hat sich der Riesengebirgs-Verein (RGV) erworben. Er ist am 1. August 1880 auf Initiative von Teodor Donat aus Mysłakowice (Erdmansdorf) entstanden. Seine Mitglieder waren in Sektionen organisiert, die in vielen Ortschaften tätig waren, nicht nur in Niederschlesien. Die erste Sektion wurde am 3. August 1880 in Mysłakowice (Erdmansdorf) gebildet. Ende 1880 gab es schon 14 tätige Sektionen, Mysłakowice (Erdmansdorf), Cieplice Zdrój (Bad Warmbrunn), Jelenia Góra (Hirschberg), Kowary (Schmiedeberg), Podgórzyn (Giersdorf), Świeradów Zdrój (Flinsberg Bad), Miłków (Arnsdorf), Kamienna Góra (Landeshut), Zgorzelec (Görlitz), Szklarska Poręba (Schreiberau), Lubawka (Liebau), Mirsk (Friedeberg), Barcinek (Berthelsdorf), Sosnówka (Seidorf), denen 867 Mitglieder angehörten.

In den ersten Jahren der Tätigkeit beschäftigte sich der Verein mit dem Bau und der Modernisierung von Straßen im Gebirge, sowie mit dem Kennzeichnen von Wanderrouten. Im Jahre 1905 zum XXV. Jubiläum des Riesengebirgs-Vereins hat man der Öffentlichkeit die s. g. „Jubiläumsstraße“ freigegeben, einen Fahrweg, der vom Schlesierhaus bis auf den Gipfel der Schneekoppe führt. In den Jahren 1881 – 1943 wurde die Zeitschrift „Der Wanderer im Riesengebirge“ herausgegeben, die das Wissen über Geographie und Geschichte der Region verbreitete, sowie aktuelle touristische Informationen und Neuigkeiten aus der Tätigkeit des Vereins präsentierte. Im Jahre 1914 hat der Verein in einem neu errichteten Gebäude in Jelenia Góra das Museum (Muzeum Karkonoskie) für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das Museum funktioniert bis zum heutigen Tag. Im Jahre 1927 wurde im Riesengebirgs-Verein (RGV) die Bergwacht ins Leben gerufen, derer Aufgabe es war, die Pflanzen- und Tierwelt sowie die Naturdenkmäler zu schützen. Der Verein war im Riesengebirge bis zum Ende des 2. Weltkriegs tätig.

In der Ausstellung kann man ein Foto des Gründers vom Riesengebirgs-Verein (RGV) Teodor Donat, sowie das Foto eines Gedenkobelisken am Großen Teich im Riesengebirge, das Abzeichen der Mitgliedschaft am Riesengebirgs-Verein (RGV), ein Foto des geologischen Profils von Westsudeten zur Zeit dessen Enthüllung, sowie das Eröffnungsfest des Museums (Muzeum Karkonoskie) im Jahre 1914 bewundern. Zu sehen ist auch eine Reproduktion einer witzigen Postkarte, die für Geldspende zum Straßenbau im Riesengebirge wirbt, sowie eine Monatszeitschrift „Der Wanderer im Riesengebirge“.

Tadeusz Różewicz – Dichter und Dramatiker im Riesengebirge
Dieser Teil der Ausstellung ist Tadeusz Różewicz gewidmet, eine hervorragender Dichter und Dramatiker, der seit den 90er Jahren in enger Beziehung zum Riesengebirge und the best choice cialis 20 mg zu Karpacz steht. Einige seiner Arbeiten sind hier ausgestellt: das Manuskript vom Gedicht „Gawęda o spóźnionej miłości“ (ein Geschichte über die späte Liebe, ein Gedicht über Wanda Rutkiewicz), das Gedicht „W gościnie u Henryka Tomaszewskiego w Muzeum Zabawek“ (Besuch von Henryk Tomaszewski im Spielzeugmuseum) und der Sketch „Dziwna i nieprawdziwa historia o spotkaniu z Rübezahlem czyli Janem Liczyrzepą w Karpaczu“ (die sonderbare und unwahre Geschichte der Begegnung von Rübezahl und Johann Liczyrzepa in Karpacz).. Bei einer temporären Ausstellung im Museum für Tourismus und Sport in Karpacz anlässlich des 80sten Geburtstags des Künstlers wurde eine Broschüre „Ein Tag im Leben des Dichters“ mit einer Auflage von 1000 Stück Auflage „Ein Tag im Leben des Dichters“ mit 300 Stück herausgegeben. 2003, zum zweiten Jahrestag der Eröffnung dieser Ausstellung gab das Museum die Veröffentlichung „Tadeusz Rózewicz – poeta i dramaturg w Karkonaszach“ (Tadeusz Rózewicz- Dichter und Dramatiker im Riesengebirge) heraus. Außerdem spendete der Dichter zwei wertvolle Ausstellungsstücke: seine erste Feder und seine erste Brille. Seine wertvollsten Ausstellungsstücke sind jedoch drei Literaturpreisnominierungen für den „Nike“ (1998, 1999 und 2000) sowie der Literaturpreis „Nike“ 2000. „Silberner Stift“ im Etui- ein Leserpreis; weitere Auszeichnungen sind: großes Kreuz – Orden für Verdienste für die Erneuerung Polens „Polonia Restituta“, ein Preis der Wochenzeitschrift „Nowiny Jeleniogórskie“- „Kryształ Górski“ verliehen im Februar 1988, eine Urkunde und Medaille „Auszeichnung für Karpacz“, „Schlüssel zu den Toren Wrocław´s“- eine von Wrocław gewährte Prämie, und viele andere.
 
Wanda Rutkiewicz – „Eine Polin auf dem Gipfel der Welt”

1979 veranstaltete das Museum für Sport und Tourismus eine Wechselausstellung „Eine Polin auf dem Gipfel der Welt“ – gedacht als Resümee der Tätigkeit einer außergewöhnlichen polnischen Bergsteigerin Wanda Rutkiewicz. Die Besteigung des höchsten Gipfels der Welt - Mt. Everest (8.848 m) am 18. Oktober 1978 krönt ihre sportlichen Leistungen. Sie war als erste Europäerin und viagra online switzerland'>viagra online switzerland als dritte Frau in der Welt auf Mt. Everest.

Wanda Rutkiewicz begann ihre sportliche Tätigkeit als Bergsteigerin in Sudeten und genauer gesagt in Falkenbergen (Góry Sokole) im Landeshuter Kamm (Rudawy Janowickie) sowie im Riesengebirge – in Schneegruben und im Großen Kessel am Kleinen Teich.

Als Andenken und Erinnerung an die Ausstellung gilt die Eintragung im Gästebuch des Museums:

„Ich bedanke mich für die ehrenhafte Auszeichnung meiner Eroberung von Mt. Everest mit der Ausstellung, die so freundlich durch das Museum für Sport und Tourismus vorbereitet wurde“.

Karpacz, den 27.X.1979 Wanda Rutkiewicz

Diese Eintragung wurde zu einem schöpferischen Anreiz für den außergewöhnlichen polnischen Dichter Tadeusz Różewicz, der ein wunderschönes Werk „Gawęda o spóźnionej miłości” schrieb, dessen Manuskript sich im Museum befindet.

Entwicklung des Wintersports in Riesengebirge

Wintersportarten und ihre Entwicklung im Riesengebirge bis zur ersten Hälfte des 20.Jhs.

Im Riesengebirge hat man am ehesten in Europa begonnen, Wintersportarten zu betreiben. Die ehemaligen sichelförmigen Schlitten, die im 18. und 19. Jh. wirtschaftlichen Zwecken dienten, wurden mit der Zeit nur für Vergnügungsfahrten benutzt. Erste Rodelschlitten-Fahrten reichen in die erste Hälfte des 19. Jhs. zurück.

In der zweiten Hälfte des 19. Jhs. sind die Rodelschlitten-Fahrten sehr populär geworden.

Die ersten drei Paar Holzbretter aus Norwegen kamen ins Riesengebirge schon 1885. Fünf Jahre später im Winter 1890-1891 unternimmt der pensionierte Kapitän O. Norweg aus Cieplice (Warmbrunn) die erste Schiexpedition ins Riesengebirge vor. Am 7. März 1893 war er der erste, der die Schneekoppe mit Einsatz von Skiern bestieg. Nach Karpacz (Krummhübel) kommen die ersten norwegischen Skier im Jahre 1894. Nach diesem Skimodell machte ein örtlicher Tischler 2 Kopien im Buchenholz. Erst im Jahre 1903 beginnt ein örtlicher Stellmacher mit der volumenreichen Herstellung von Eschenholz-Skiern. In demselben Jahr wird ein lokaler Skiklub gegründet, und 1905 findet der erste Skiwettbewerb für jugendliche Ortsbewohner statt.

Ein bisschen später begann man mit der Veranstaltung von Skimeisterschaften auf städtischer, regionaler, Bezirks- oder Landesebene. Hier organisierte man auch Deutschlands Meisterschaften in Wintersportarten.

Im Olympiajahr 1928 organisierte man in Szklarska Poręba (Schreiberau) Europameisterschaften im Rodeln. 1930 fanden in Karpacz deutsche Wintersportmeisterschaften statt, an denen viele damals ausgezeichnete Sportler teilnahmen. Zu den bekanntesten zählt der Rodler Manfred Tietze aus Oberkrummhübel, der in der Zwischenkriegszeit sogar fünf goldene Medaillen in Europameisterschaften gewann.

Zur Geschichte der Wintersportarten im Hirscherber Tal

Schon in dem ersten Jahr nach der Befreiung nahmen Sportklubs und Sportorganisationen ihre Tätigkeit auf. Im Jahre 1946 wurde der erste in Karpacz Skiklub mit dem Namen Dolnośląskie Towarzystwo Narciarskie (Skiverein Niederschlesien) gegründet. Auf Initiative der niederschlesischen Klubaktivisten wurde in Wrocław Okręgowy Związek Narciarski (Bezirksskiverein) berufen. Am Start des http://llkellogg.com/generic-viagra-professional ersten Skiwettbewerbes in Karpacz im Januar 1946 versammelten sich 18 Teilnehmer – Mitglieder der Jugendorganisation der Gesellschaft für Arbeiterhochschulen (Organizacja Młodzieżowa Towarzystwa Uniwersytetów Robotniczych). Am nächsten Wettbewerb nahm eine zahlreiche Gruppe Jugendlicher aus ganz Niederschlesien teil.

Die Errichtung der Verwaltung der Kurorte in Karpacz war ein wichtiges Ereignis für die Sportentwicklung in der Region. Zum Leiter der Verwaltung wurde Jerzy Ustupski, ein bekannter Sportaktivist – der sich im Rudern eine Olympia – Bronzemedaille sicherte (XI. Olympiaspiele, Berlin 1936). Bald danach wurden Arbeiten beim Wiederaufbau der großen Skischanze aufgenommen, geleitet durch einen anderen bekannten Olympiateilnehmer - Stanisław Marusarz (Teilnahme an den Olympischen Winterspielen in den Jahren 1932,1936,1948 und 1952), Vizeweltmeister im Schispringen von 1938. Mit dem Inaugurationssprung dieses verdienstvollen Meisters wurde die Skischanze am 1.Januar 1947 eröffnet. Auch in diesem Jahr wurde die Bobbahn in Ordnung gebracht, sowie die erste Bobfahrersektion unter der aktiven Teilnahme von Tadeusz Dajewski und Artur Wodzicki gegründet.

1947 organisierte man insgesamt 14 Sportveranstaltungen, an denen über ein tausend Sportler teilnahmen. Viele von diesen Veranstaltungen hatten einen polenweiten Charakter, u.a.: Skimeisterschaften des Arbeitersportverbandes (Związek Robotniczych Stowarzyszeń Sportowych) 1947, 1948, „Silesiada” – organisiert durch den Akademischen Sportverband in den Jahren 1946 – 49, sowie polnische Meisterschaften.

Zur Tradition unserer Region sind geworden: „Puchar Karkonoszy” (Riesengebirgs-Pokal) zum ersten Mal 1947 in Szklarska Poręba organisiert und botecagem.com.br „Puchar Samotni” (Teichbaudepokal), die ins Riesengebirge Skiläufer aus ganz Polen anziehen. Im Jahre 1947 wurden die Zweigniederlassungen (Agenden) des niederschlesischen Sportvereins durch Sportorganisationen anerkannt. Der Sportklub in Karpacz wurde mit dem Namen „Związkowiec” benannt, zum Geschäftsführer wurde Ryszard Sierbien gewählt. Im Jahre 1949 betraute man Karpacz mit der Veranstaltung der polnischen Ski- und Schlittschuhmeisterschaften, sowie mit den ersten polnischen Nachkriegsmeisterschaften in Bobfahrten und Rodeln.

Nach der Auflösung des Vereins „Związkowiec” hat man 1950 den Sportklub der Bauföderationen „Budowlani” mit neuem Präsidenten Karol Pietrek ins Leben gerufen. Der Klub hatte damals drei Sektionen: eine Bobschlitten- und Rodeln-Sektion, eine Skeleton-Sektion und eine Ski-Sektion.

Im Jahre 1952 änderte der Klub seinen Namen. Von nun an führte er den Namen Sportklub „Śnieżka”. Das Jahr 1952 wird als die Beendigung der Pioniertätigkeit angenommen. Als Anerkennung für die Sporttätigkeit wurde der Sportklub „Śnieżka” mit „Medal Stulecia Sportu Polskiego“ (Medaille für 100-Jahre des polnischen Sports) und „Medal 10 - lecia Polskiego Związku Sportów Saneczkowych” (Medaille für 10-Jahre des polnischen Rodel-Vereins) ausgezeichnet. Aus dem Sportklub „Śnieżka” kommen viele bekannte und angesehene Sportler, Teilnehmer der Wintersportspiele, schon seit 1956. Der Sportklub „Śnieżka” betreibt bis zum heutigen Tag eine rege und intensive Sporttätigkeit.

Die Ausstellung „Zur Geschichte der Wintersportarten“ veranschaulicht die Entwicklung vom Sportgerät im Laufe der Jahre, darunter sind die ältesten Modelle von Schlitten, Bobs, Rennschlitten, Skiern und Schlittschuhen zu sehen. Hier befinden sich viele interessante Dokumente, Pokale und Erinnerungsstücke aus Sportveranstaltungen, an denen Sportler der Region teilgenommen haben.

Olympiateilnehmer aus Riesengebirge und Niederschlesien

Olympische Winterspiele wurden zum ersten Mal im Jahre 1924 durchgeführt. Einige Wintersportwettbewerbe gab es schon zuvor als Teil der Olympischen Sommerspiele.

Polnische Sportler nehmen an den Olympischen Winterspielen von Anfang an teil. Sportler aus Riesengebirge beteiligten sich an den Olympischen Winterspielen zum ersten Mal im Jahre 1956 in Cortina d’Ampezzo in Italien, im Bobsport. In der Besetzung der Viererbob-Mannschaft gab es drei Sportler aus der Region Jelenia Góra: Aleksy und look there cialis generico Zygmunt Konieczni und Włodzimierz Źróbik. Aleksy Konieczny startete auch im Zweierbob.

Das Rennrodeln ist die jüngste Sportart der Olympischen Winterspiele. Der Rodelsport ist erst 1964 Olympiadisziplin geworden. Wettbewerbe finden in drei Disziplinen statt: Einzel (Frauen und Männer) und Doppelsitzer (nur Männer).

Im Jahre 1964 zu den IX. Olympischen Winterspielen in Innsbruck belegte die Schlittenfahrerin aus Karpacz, Barbara Gorgoń – Flontowa den fünften Platz. An den Winterspielen nahmen auch teil: Ryszard Witke aus Karpacz und Andrzej Sztolf aus Szklarska Poręba, beide im Schispringen. Janusz Darasz war in seinem Rodel-Team Reservesportler.

Acht Jahre später im Jahre 1972, in fernem Japan in Sapporo, belegte Mirosław Więckowski im Doppelsitzer (mit W. Kubik) den 5.-6. Platz, und Halina Kanasz – Woźny den 6.-7. Platz. Obwohl der Rodelmannschaft nicht gelungen ist, eine Olympiamedaille zu gewinnen, gehörten sie doch damals der Weltspitze im Rennrodeln an. Vier Jahre später im Jahre 1976 fanden die XII. Olympischen Winterspiele erneut in Innsbruck (Österreich) statt. An den Wettbewerben beteiligte sich die bisher zahlreichste (7-köpfige Mannschaft) unserer Rodelfahrer: Teresa Bugajczyk, Halina Kanasz, Jan Kasielski, Andrzej Kozik, Andrzej Piekoszewski, Mirosław Więckowski und celtic-irish.co.uk Andrzej Żyła. Nach einer ziemlich langen Pause erst im Jahre 1992 zu den XVI. Olympischen Winterspielen in Albertville und im Jahre 1996 zu den nächsten XVII. Olympischen Winterspielen in Lillehammer startete der Rennrodler Adrian Przechewka.

Zu den XVIII. Olympischen Winterspielen in Nagano 1998 in Japan wurde Polen im Bobsport durch: Tomasz Gatka, Norbert Foltin, Dawid Kupczyk, Krzysztof Sieńko und Tomasz Żyła vertreten, und im Rennrodeln: Piotr Orsłowski und Robert Mieszała. An den nächsten Olympischen Winterspielen in Salt Lake City 2002 nahm das Bobfahrer-Team in der Besetzung: Adrian Przechewka, Tomasz Gatka, Dawid Kupczyk, Krzysztof Sieńko, Grzegorz Gryczka und Tomasz Żyła teil.

In zwei Schaukasten im ersten Stock befinden sich Fotos der Teilnehmer der Olympischen Winterspiele, sowie derer Gedenk-Olympiamedaillen, Plaketten, Startnummern, Olympiapässe. Zu den wertvollsten Ausstellungsstücken zählen: Gedenk-Olympiamedaillen aus Albertville 1992, Nagano 1998, die von Antoni Okniański, dem Couch der polnischen Nationalmannschaft im Rennrodeln, geschenkt wurden, eine Olympiamedaille aus Salt Lake City 2002, die von Andrzej Żyła, dem Couch der Bobfahrermannschaft, geschenkt wurde, das Gästebuch des Stadtamtes in Karpacz mit der Erinnerungseintragung zur Abschiedsfeier der Olympiateilnehmer (Rennrodelfahrer) am 27. Januar 1976.

Kurort Cieplice
Der Kurort Cieplice spielt eine bedeutende Rolle bei der touristischen Entwicklung im Riesengebirge. Kurgäste, die bei den Quellen in Cieplice verweilten, kamen meist auch zum Wandern in die Berge. Auf die Schneekoppe zu wandern kam so in Mode, dass es sogar ein Autor in seinem Buch „Śląskiego labiryntu historycznego“ (das schlesische historische Labyrinth) beschrieben hat:
„Schlesier und auch Ausländer, die Jelenia Góras heiße Quellen besuchen, zeigen auch Interesse daran, sich von einem Bergführer auf effect of levitra on women'>effect of levitra on women die Schneekoppe führen zu lassen.“
Es gibt zahlreiche erhaltene Beschreibungen von polnischen Besuchern in Cieplice. Die Ältesten reichen bis in das 17. Jahrhundert zurück. Es wäre unmöglich sie alle an dieser Stelle zu erwähnen, aber ein besonderer Aufenthalt sollte erwähnt werden: der Aufenthalt von Michał Radziwiłł (der spätere Vizekanzler von Litauen) im Jahre 1677 und Teodor Billewicz (sein Reisebegleiter), welcher als erster eine Beschreibung der Quellen von Cieplice in seinem Reisetagebuch festhielt. Der bekannteste Gast war jedoch Maria Kazimiera ‘Marysieńka’ Sobieska (die polnische Königin), die mit ihrer Tochter Teresa und ihren Söhnen Aleksander und Konstanty im Sommer 1687 zur Kur nach Cieplice kam. Weitere Gäste waren: Hugo Kołłątaj (1792 and 1808), Edward Dembowski (1846), Wincenty Pol und Kornel Ujejski (1847), Roman Zmorski (1847) und andere. Der Zustrom polnischer Gäste war so groß, dass ein spezieller polnischer Reiseführer geschrieben wurde. Er wurde von W.B. Korn 1850 veröffentlicht: „Warmbrunn (Cieplice) i okolice jego w 38 obrazach zebranych w 12 wycieczkach przez Pielgrzymkę w Sudetach...” (Cieplice und seine Umgebung in 38 Bildern und http://www.opportunitysutton.org/cialis-mail-order 12 Wanderungen)- einer der ältesten polnischen Reiseführer.
Der Tourismus im 19. Jahrhundert und die Anfänge der Fremdenführung
Im 19. Jahrhundert hatte der Tourismus im Riesengebirge durch seine beiden besonderen Merkmale: Tragen der Touristen in Sänften und Rodeln auf Hornschlitten eine große Anziehungskraft auf Touristen. An dieser Stelle sind verschiedene Exponate ausgestellt: ein Rucksack aus Holz, eine Sänfte aus dem 19. Jahrhundert und ein Hornschlitten aus dem Riesengebirge mit einem speziellen Droschkenaufsatz. Außerdem sind hier einige Abbildungen: ein Bergführer, ein Tourist in einer Sänfte und ein Abfahrtsrennen in einem Hornschlitten.
Erste Informationen über Bergführer stammen aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Zu dieser Zeit wurde zunächst nur gelegentlich durch die Berge geführt. Am Ende des 18. Jahrhundert entwickelte sich der Tourismus plötzlich rasant. Das Riesengebirge war eines der ersten Gebiete in dem die Regierung die Kontrolle über die Bergführungen übernahm. Als typisch für die Bergführer im 17. und 18. Jahrhundert gelten die Rücksäcke aus Holz, welche „nosiłki” genannt werden.
Unter allen Bergführern gab es auch Polen, die im Riesengebirge lebten. Jerzy Fryderyk Suchodolski, Jan Gruszczewski und Walenty Grzał waren unter anderem Touristenführer im Riesengebirge.
Das Interesse am Riesengebirge begann sich über die westlichen Teile des Gebirges auszubreiten und die Sehenswürdigkeiten der Region erschienen seit dieser Zeit häufiger in grafischen Arbeiten.
Im 19. Jahrhundert wuchs die Anzahl an Touristen weiterhin und so wurden Ausrüstungen und how to buy viagra Andenken für Touristen produziert, Touristenführungen organisiert und Reiseführer herausgegeben.

 

Touristen im Riesengebirge
Zu Beginn der Entwicklung von Schlitten hatten diese hauptsächlich eine funktionelle Rolle – sie dienten als Transport- und Verkehrsmittel. Die Bergleute benutzten den so genannten „Hornschlitten“ für den Transport von Heu und Holz. Die Verwendung zum Transport von Touristen war erst ab dem Jahre 1815 verbreitet.
Sofort nach der Befreiung begannen die Sportklubs und Organisationen in Niederschlesien zu agieren. Zu den ältesten zählt man den Sportklub „Śnieżka” in Karpacz und der Sportklub “Julia” in Szklarska Poręba. Eine große Anzahl von Massenveranstaltungen und Meisterschaftswettkämpfen wurden organisiert. Das ist unbestreitbar ein Verdienst von vielen pflichtbewussten Organisatoren und Aktivisten.
Die Sänftenträger im Riesengebirge
Die Geschichte des Tragens von Touristen in Sänften auf die Schneekoppe ist über 300 Jahre alt. Im Jahre 1697 (am 31. August um genau zu sein) ging Graf Krzystof Leopold Schaffgotsch mit zwanzig Menschen, einschließlich Förster, Butler, Koch, zwei Soldaten, dem Franziskanerprieser Eustachiusz (dessen Aufgabe war es den Berggeist zu bekämpfen) und Personen, die ihn selbst und seine Sachen trugen auf die Schneekoppe.
Korpus Przewodników und Tragarzy Lektyk Bagazu (Bergführer- und Sänftenträgerverband) begannen mit ihrer Aktivität im Jahr 1817 und waren somit wahrscheinlich die erste Organisation dieser Art in Europa. Ein Dokument, dass dieses bestätigt ist das auf den 15.10.1838 datierte Schreiben der Abteilung für königliche Gerichtsangestellte in Legnica an das Büro von Kameralny in Sobieszów:
„Im Jahre 1817 wurde unter königlicher Aufsicht eine Bergführer- und Sänftenträgerorganisation im Bezirk Jelenia Góra gegründet. Ziel dieser Organisation war es nur Leuten mit einer offiziellen Genehmigung die Erlaubnis zu erteilen Touristen zu führen und zu tragen.
… Bergführer und Sänftenträgerorganisation im Bezirk Jelenia Góra ist vom Gesetz und wow look it viagra cialis vom gesetzlichen Standpunkt aus gesehen richtig, denn es basiert auf §21 vom 2.11.1810 betreffend gemeinsamer industrieller Steuereinführung und auf §131 Gesetz vom 07.09.1811 betreffend der Polizeihandwerksbedingungen.“
1844 konnten die Touristen, die auf die Schneekoppe wollten zwischen fünf Bergführern, acht Sänftenträgern und sieben Sänftenträgerhelfern auswählen. Diese Bergführer und –träger hatten verschiedene Berufe: zwölf von ihnen waren ehemalige Tagelöhner und zwei waren Zimmermänner. Es gab außerdem einen Landrichter, einen Schneider, einen Weber, einen Trödelhändler, einen Schuhmacher und sogar einen Naturheilkundigen. Die Tätigkeit des Sänftentragens endete im Riesengebirge zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
Nach dem II. Weltkrieg
Die erste nach dem Ende des II. Weltkrieges organisierte Sportart war das Rodeln. Auf der Bobrennbahn in Karpacz fanden viele nationale und internationale Wettkämpfe statt.

Schneeschuhe und Skier wurden im Zuge der Entwicklung von Schneetransportgeräten erfunden. Skifahren wurde in Zentraleuropa in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts beliebt. 1894 kletterten zum ersten Mal Menschen auf buy viagra without prescription Skiern auf die Schneekoppe. Bald nach dem Krieg wurden viele nationale Skiwettkämpfe im Riesengebirge durchgeführt: die Skimeisterschaft (1947 – 1948); „Silezjady“ des akademischen Sportverbandes (1946 – 1949); die polnische Meisterschaft (1948).
„Puchar Karkonoszy“ (der Riesengebirgspokal) ist eine traditionelle Veranstaltung, die seit 1947 jedes Jahr organisiert wird.
Skiläufer – Olympiateilnehmer Stanisław Marusarz; ein Referent der Sportabteilung der Kurorteverwaltung; er war für den Bau von zwei Skisprungschanzen in Karpacz verantwortlich.

Naturschutz Wechselausstellungen

Der Nationalpark Riesengebirge
Der Park wurde im Jahr 1959 gegründet. Er umfasst einen Bereich von 5,5 Tausend Hektar und buy pfizer levitra online'>buy pfizer levitra online dehnt sich auf über 25 Kilometer an der polnisch-tschechischen Grenze von Kowary nach Szklarska Poreba aus. Die Gründung wurde von der Notwendigkeit vorgegeben die Natur sowie den Charakter der Berge und der Umgebung zu schützen. Der Hauptzweck war es eine Möglichkeit zu schaffen, die ursprünglichen Bedingungen der Natur wiederherzustellen, vor allem an den Plätzen, wo die menschliche Hand Chaos angerichtet hat. Zur Erreichung dieser Ziele wurden Aufforstungen vorgenommen um die Spuren früherer unsachgemäßer Waldwirtschaft zu vernichten. Ein kleines Maß an Touristengeräten, welche installiert worden sind, um den Leuten die Möglichkeit zu geben in direkten Kontakt mit der Natur zu treten und ihnen gleichzeitig zu lehren, Achtung vor der Natur zu haben und sie zu schützen. Die wertvollsten Elemente dies Riesengebirge Nationalparks stehen unter Reservatschutz. Das sind hauptsächlich die Gebiete oberhalb der Baumgrenze. Die Natur im Park sowie die Sehenswürdigkeiten ziehen jährlich zahlreiche Touristen an. Die Werte, Schönheit und Majestät der Natur zu bewahren, hängt von den Manieren und dem Verständnis der Touristen ab sowie von ihrer Bereitschaft den vom Nationalpark vorgegebenen Regeln Folge zu leisten.
Geologische Struktur
Das Riesengebirge wurde vor ca. 450 Millionen Jahren in der Zeit der kaledonischen Bewegungen geformt. Es besteht aus vielen verschiedenen Gesteinsarten, bezüglich Alter und Formierung. In dem Gebirge kann man hauptsächlich Granit und the best place viagra from canadian pharmacy ähnliches Gestein finden. Die hoch gelegenen Plateaus, die nördlichen Berghänge sowie das Jelenia Góra- Tal bestehen aus Granit. Auf der Schneekoppe und im Nordosten gibt es wenige beträchtlich ältere Steine: zum Beiapiel aus dem Präkambrium, welcher die Hülle für den Warysycyjski- Granit bietet. Der Granit im Riesengebirge wird in ein paar charakteristische Varianten unterschieden, wovon zwei in den Gebieten des Nationalparks im Riesengebirge erscheinen: der durchschnittlich gleichmäßig gekörnte Granit und der durchschnittlich grobkörnige Granit. Es gibt darüber hinaus in kleineren Mengen Gneise und Kristallschiefer. Die einzige Basaltader kann man bei den Schneegruben (Śnieżne Kotły) finden. Diese postglazialen Gruben haben ihr Aussehen durch die Bewegungen von lokalen Berggletschern erhalten. Alle Inselberge im Riesengebirge sind natürliche Merkmale von historischer Wichtigkeit.
Die hier ausgestellten Steine stammen aus den westlichen Sudeten.
Flora
Die Flora des zslaw.rs Riesengebirges, seine vorhandenen Bedingungen und seine Geschichte stehen in engem Zusammenhang mit dem Lebensraum, der sich während lang anhaltender geologischer Prozesse geformt hat. Die Anordnung der Lebensräume der Pflanzen wurde von Merkmalen der Landbildung, ihrer Form, geologischer Strukturen und einzelner Gesteinsarten beeinflusst. Aus Abfall und Erde hat sich als Resultat eine wachsende Flora gebildet. Wasserverhältnisse waren ebenso wichtig: Niederschlagsmengen und die Stellen and obtain levitra without prescription'>obtain levitra without prescription denen sich das Wasser angesammelt hat. Das weltweite Verbot, Pflanzen in Nationalparks und Naturschutzgebieten zu sammeln und wow look it buy viagra online without prescription die Regeln des Pflanzenartenschutzes sind auch in diesem Park gültig. Unter den Pflanzenarten, die in den Sudeten wachsen, gibt es einige, die unter vollständigem Artenschutz stehen: Schlangenmoos, Eibe, Bergkiefer, Eisenhut, alpine Annemone, Narzisse, Bergarnika, Enzian und Orchideen. Außerdem stehen einige Pflanzen unter Teilschutz: der Enzian und der grüne Nieswurz. Alle in der Wildnis wachsenden Pflanzen sollten für die Nachwelt erhalten bleiben. Eine entsprechende Einstellung zu Pflanzen und der Natur im Allgemeinen gibt Auskunft über die guten Manieren eines Menschen.
Die Tierwelt
Ein charakteristisches Merkmal der Tierwelt im Riesengebirge ist die Reichhaltigkeit der Arten in den Bergen unterschiedlichen Ursprungs. Ein Teil der Tierwelt kam während der Eiszeit in dieses Gebiet und blieb auf Grund der günstigen Umweltbedingungen bis zu unserer Zeit in diesem Gebiet. Die meisten hier lebenden Tiere ähneln den Tieren in anderen Gebieten Zentraleuropas, vor allem in den Bergen, aber auch im Flachland. In Anlehnung an die Tatsache, dass die Mehrheit des Nationalparkgebietes mit Nadelwald bewachsen ist, wird am häufigsten von Vogelarten gesprochen, die in dieser Umgebung leben. Dies sind unter anderem: Buchfinken, Wintergoldhähnchen, Rotkehlchen, Meisen, Schwarzspechte, grüngraue Spechte und Turmfalken.
Säugetiere im Riesengebirge sind: Rotwild, Muffelwild, Marder, Füchse, Dachse, Hermeline, Wühlmäuse, Eichhörnchen und Igel.
Die Berggeschichten
Charakteristisch für die Pflanzenwelt im Riesengebirge ist die Vielschichtigkeit, welche von den klimatischen Bedingungen der unterschiedlichen Höhenlagen abhängt. Die folgenden Pflanzenschichten sind im Nationalpark Riesengebirge vorhanden:
untere Region: 500 – 1000 m ü. M.
obere Region: 1000 – 1250 m ü. M.
Stufe des Alpenvorlandes: 1250 – 1450 m ü. M.
Stufe der Alpen: 1450 – 1603 m ü. M.
Je höher die genannten Ebenen über dem Meeresspiegel liegen, desto niedriger ist die Jahresdurchschnittstemperatur und desto höher ist die Jahresniederschlagsmenge.
Die jährliche Niederschlagsmenge im Riesengebirge schwankt zwischen 900 und bis zu über 1400 mm.
Bergführungen nach dem II. Weltkrieg
Der erste Bergführerkurs, der mit einem Diplom abgeschlossen wurde fand 1947 statt und get cialis online es nahmen 30 Bergführer daran teil. Anschließend führten sie Touristen aus unterschiedlichen Teilen Polens.
Tadeusz Steć (1925-1993), ein Tutor für viele Bergführer, Autor vieler Ausarbeitungen verschiedener Sehenswürdigkeiten und Reiseführern der Westsudeten, trug sehr stark zu der Entwicklung von polnischen Bergführungen in den Sudeten nach dem II. Weltkrieg bei. Die Monografie über Sehenswürdigkeiten im „Riesengebirge“ (1954 und 1962) geschrieben mit W. Walczak zusammen und der Reiseführer „Westsudeten“ (1965) sind seine bekanntesten Werke. T. Stec war auch ein Autor, dessen Texte viele Touristenkarten vom Riesengebirge, Isergebirge, Kaczawskie- und Walbrzyskiegebirge zieren. In der Geschichte der Sudeten-Bergführer wird an ihn als ein „Führer der Führer“ erinnert, des sein gewaltiges Wissen auf meisterhafte Weise weitergeben konnte.
Koło Przewodników Sudeckich (Sudenten – Bergführerverband) mit seinem Hauptquartier in Jelenia Góra wurde im Jahr 1953 gegründet. Seine Regeln: „Der Bergführerverband ist eine Form eines Bergführerrats, dessen Mitglieder die Grundaufgabe haben in Form eines Wanderprogramms Führungen anzubieten. Sie nehmen an Ausbildungen teil, verbessern ihre Qualifikationen und sie initiieren und führen die sozialen Aufgaben des Tourismus aus.“
Gegenwärtig gibt es 230 Bergführer bei Koło Przewodników Sudeckich (die Sudeten Führerverband) in Jelenia Góra, einschließlich etwa 60 permanenter Führer. Diesen Verband betrachtet man als einen der besten des Landes.
“GOPR”- Bergrettung im Riesengebirge
Erste Versuche der organisierten Bergrettung wurden von den Mitgliedern der Abteilung des polnischen Touristenverbandes in Jelenia Góra im Jahre 1946/47 unternommen. Die Zarząd Główny Polskiego Towarzystwa Turystyczno-Krajoznawczego (der wichtigste polnische Touristenverband), gründete mit Beschluss vom 15.09.1952 eine Bergrettungssektion in den Sudeten mit Hauptsitz in Jelenia Góra. Der erste Bergrettungskurs wurde vom 10. bis 14.12.1952 veranstaltet. Er fand in der „Samotnia“- Baude statt. Einer Quelle zu Folge gab es 17 Bergführer, die an dem Lehrgang teilnahmen: Marian Biskupski, Roman Brodacki, Janusz Gruszewski, Stanisław Januszko, Mieczysław Kłapa, Jerzy Królak, Wiesław Marcinkowski, Stanisław Misior, Tadeusz Mucha, Franciszek Niepsuj, Zbigniew Skoczylas, Bronisław Staroń, Stanisław Staroń, Tadeusz Steć, Zbigniew Pawłowski, Bogdan Piotrowicz und Mieczysław Radoń. Die Gründungsfeier der freiwilligen Bergrettungssektion Sudeten fand am 14.12.1952 statt. Während dieses Treffens waren anwesend: Tadeusz Steć (Vorsitzender), Wiesław Marcinkowski, Stanisław Misior, Roman Brodacki und Tadeusz Mucha.
die erste Bergrettungsbasis befand sich auf der Veranda der PTTK Herberge
die erste Rettungsaktion wurde am 26.12.1952 durchgeführt; Wiesław Marcinkowski und http://kvdn-nijmegen.nl/viagra-price-comparison Stanisław Misior transportierten einen verletzten Skifahrer vom Biały Jar- Hang (die weiße Schlucht).
Wiesław Marcinkowski und Tadeusz Mucha waren die ersten Bergretter, die auf Teilzeitbasis beschäftigt waren. Sie waren im Winter 1952/1953 auf den Bauden „Samotnia“ und „Hala Szrenicka“ im Einsatz.
Der nächste Bergrettungskurs wurde in der Baude „Hala Szrenicka“ im Mai 1954 organisiert. Als Ergebnis erweiterte sich der Kreis der Bergretter. Erste berufliche Bergretter waren: Tomasz Gorayski, Stanisław Kieżuń, Wiesław Marcinkowski, Tadeusz Mucha und Waldemar Siemaszko.
Die Gruppe erhielt ihren ersten Krankenwagen 1956. Dieser überflüssige Dodge der Armee war in einem schlechten technischen Zustand und er hätte aus dem Verkehr gezogen werden müssen. Der erste Geländewagen war ein GAZ-69. Gegenwärtig hat die Gruppe drei Geländewagen, vier Schneemobile und Honda TRX Fahrzeuge.
Im Jahr 1967 organisierte die Sudetengruppe eine Ausstellung über die Geschichte und Erfolge der Bergrettung anlässlich des 15. Jahrestages.
Im März 1968 ereignete sich in den polnischen Bergen eine große Tragödie. Eine Lawine ging in Biały Jar ab und begrub eine Gruppe von Touristen aus der Sowjetunion und der NRD. 19 Leute verloren ihr Leben. Die Rettung wurde von der freiwilligen Sudeten Bergrettung, WOP Soldaten und llkellogg.com Leuten der Horska Służba organisiert. Außerdem stellten sich bei der Aktion Rettungshunde als hilfreich heraus. Stanisław Kieżuń, zu der Zeit Gouverneur leitete die gesamte Operation.
Eine Verwaltungsreform in Polen teilte die freiwillige Sudetenbergrettung in zwei Gruppen: Karkonosze und Wałbrzych-Kłodzko. Dies geschah 1976 bei einer Festveranstaltung der Bergrettung im Schloss Książ in der Nähe von Wałbrzyc. An dieser Veranstaltung nahm auch der GOPR-Chef Jan Komornicki teil. Ryszard Jaśko ernannte den Leiter der GORP Karkonosze Gruppe und Stanisław Ządek ernannte den Leiter der GOPR Wałbrzych-Kłodzko Gruppe.
Die große Eröffnung des viagra price'>viagra price GOPR Hauptquartiers in Jelenia Góra fand im September 1978 statt.
Rettungsaktionen erfordern neben vielen helfenden Menschen auch teure Spezialausrüstungen. Die Bergrettung erfordert eine hohe Qualifikation von unserer Mannschaft, welche sie während zahlreicher Übungen erlangen. Wir erweitern unsere Erfahrungen auch durch die Teilnahme an Vorträgen, Bergrettungsvorführungen und wir unterstützen viele Veröffentlichungen.
Nach 50 Jahren unserer Existenz, gab es 534 Bergretter in unserem Team.
Die Bergretter arbeiteten 814.678 Stunden auf freiwilliger Basis.
Es gab in den Jahren von 1952 bis 2001 31.369 Aktionen, einschließlich:
9.220 Rettungsaktionen
1.075 Rettungsexpeditionen
7 Rettungsexpeditionen mit einem Hubschrauber
Es gab insgesamt 96 Todesopfer.
Derzeit unterteilt sich die GOPR Karkonosze Gruppe in fünf Teams in Jelenia Góra, Lubawka, Karpacz, Szklarska Poręba and Świeradów Zdrój. Die Bergretter arbeiten in sechs Rettungsstationen, die das ganze Jahr über geöffnet sind und in fünf zeitweise geöffneten. Das Gebiet in dem die Teams aktiv sind umfasst 3025 km2 in den Westsudeten.
2002 bestand das GOPR Karkonosze Team aus:
144 freiwilligen Bergrettern
18 Bergretterkanditaten
9 beruflichen Bergrettern